Die 43. Veranstaltung, der $ 1.500 Buy-In Pot-Limit Omaha Hi/Low Wettbewerb der World Series of Poker, brachte wieder einmal einen Namen hervor, von dem viele professionelle Pokerspieler glauben, dass er sich in großen Pokerturnieren etablieren wird. Es handelt sich um den 21 jährigen deutschen Studenten Martin Klaser. Der Profiaspirant schlug sich in der Veranstaltung nicht nur erfolgreich durch ein 720 Spieler starkes Feld, sondern dominierte auch weiterhin am finalen Tisch und gewann sein erstes WSOP Armband.

Bei einem Blick in die Runde stellte sich heraus, dass die Veranstaltung schnell über die Bühne gebracht werden sollte, wobei durchschnittlich an die hundert Spieler pro Stunde zum Ausgang geschickt wurden, bevor das Feld bis zur finalen Runde abgegrast war. Nichtsdestotrotz erstreckte sich die gesamte Aktion über drei Tage, bevor Klaser zum Sieger erklärt wurde und das Preisgeld über $216.249 abholte, nachdem er Casey Kastle in einem faszinierenden Kopf an Kopf Rennen auf den zweiten Platz verwiesen hat. Kastle nahm ein Preisgeld über $137.985 mit nach Hause.

Klaser, der aus Rheinbach in Deutschland stammt, war der einzige Ausländer an dem Finaltisch, der ansonsten nur mit Amerikanern besetzt war. Am Tisch saßen noch Namen wie Joseph Haddad aus Portland, Oregon; Tom Chambers und Casey Kastle aus Chicago; Larry Wright aus McQueeney, Texas; Chad Burum aus Grants Pass, Oregon; Michael Fetter aus Kalifornien; Jon Maren aus Massachusetts und der Träger von acht Armbändern Eric Seidel aus Las Vegas, Nevada.

Nachdem Fetter auf den dritten Platz verwiesen wurde, sah sich Klaser Kastle gegenüber, nahm eine 3:1 Chipführung ein und dominierte das Spiel über 20 Hände, die benötigt wurden, um die Angelegenheit zu beenden. Klaser wurde der dritte Deutsche, der in der diesjährigen (2008) WSOP ein Armband gewinnen konnte.

Die Aufmerksamkeit fokussierte sich nach wie vor auf die $50.000 Buy-In H.O.R.S.E. World Championship – die 45.Veranstaltung – auf der 26 von 148 Spielern, die sich am 1.Tag zu dem starbesetzten Turnier einfanden, verblieben. Am Ende des zweiten Tages hatte sich das Feld bereits auf 67 reduziert.

Unter den „Opfern” befanden sich Freddy Deeb, Bruno Fitoussi, Andy Black, Annie Duke, Tony G, Chris Ferguson, Alex Kravchenko, Ted Forrest, Howard Lederer, David Benyamine, Gus Hansen, Patrick Antonius, Tom Schneider, Todd Brunson, Mike Matusow und David Singer.

Der neue Favorit James Mackey befindet sich nach wie vor im Wettbewerb, obwohl er die Chipführung an den WPT Gründer Lyle Bergman nach einem unerbittlichen Kampf um fast $2 Millionen des Preistopfs von insgesamt $7 Millionen abgeben musste. Aber die besten zehn Spieler liegen dennoch eng beieinander.

Zu den zehn besten Spielern zählen Berman, Patrick Bueno, Barry Greenstein, Minh Ly, Chris Reslock, Joseph Michael, Erick Lindgren, Justin Bonomo, Daniel Negreanu und Doyle Brunson, aber in einem Spiel mit so vielen ambitionierten Spielern kann wirklich Alles passieren.

Unter den bekannteren Namen, die sich immer noch positonieren wollen, befinden sich Spieler wie Ralph Perry, Scotty Nguyen, Huckleberry Seed, Phil Ivey, Andy Bloch, Micheal Mizrachi, David Bach und Michael DeMichele.