Besonders im vergangenen Jahr hat sich die weltweite Aufmerksamkeit auf Poker gerichtet und es hat sich tatsächlich zu einer der beliebtesten Sportarten entwickelt. Diese Ikone der Kartenspiele wurde unzählige Male zur Steigerung der Spannung im Konflikt zwischen dem Helden des Films und dessen Feind eingesetzt. Der feste Griff um sorgfältig geschützte Karten und der durchdringende Blick, wenn Spieler versuchen, ihre Kontrahenten zu bluffen, waren Ausgangspunkt vieler Schlägereien oder Schießereien auf dem Bildschirm.

Die reale Welt des Poker hat durch die Fernsehübertragung der World Poker Series, der Prestige trächtigste Titel im Wettbewerbspoker, enormen Aufschwung erfahren. Durch die Karten Kameras, die die Karten des jeweiligen Spielers zeigen, und einer Kommentation eines Expertengremiums als auch Statistiken auf dem Bildschirm, die die Gewinnchancen jeder Hand anzeigen, kann der Zuschauer jeden Spielzug verfolgen.

Es gibt zahlreiche Poker Varianten und obwohl „Five-Card Draw” die im Westen verbreitetste Variante ist, folgt die World Poker Series den Texas Hold’Em Regeln. Bei Texas Hold’Em erhält jeder Spieler zwei Karten und weitere fünf „Gemeinschaftskarten” werden nach und nach ausgegeben. Der Spieler, der mit seinen zwei Karten und einer Kombination aus den Gemeinschaftskarten die höchste Hand hat, gewinnt das Spiel.

Nachdem jeder Spieler die ersten zwei Karten erhalten hat, werden die ersten Einsätze getätigt. Drei der Gemeinschaftskarten werden zum „Flop” gelegt und anschließend erfolgen weitere Einsätze. Der „Turn” bringt eine weitere Gemeinschaftskarte auf den Tisch, worauf wieder ein Einsatz folgt. Zum Schluss wird die letzte Gemeinschaftskarte, der „River”, gegeben. Eine letzte Einsatzrunde bringt diese Runde zum Spannungshöhepunkt und die höchste Hand gewinnt.

Sowohl für Spieler als auch für Zuschauer ist das Besondere an Texas Hold’Em der hohe Grad an Fertigkeiten und Können, der dem Aspekt des Glücks gegenüber steht. Nicht ohne Grund schaffen es doch immer die gleichen Gesichter, jedes Jahr den Finalistentisch bei der World Poker Series zu erreichen. Sobald die Gemeinschaftskarten gegeben werden, können die Spieler aufgrund der möglichen Kombinationen kalkulieren, mit welcher Quote ihre Hand die der Gegner schlagen könnte.

Poker Wettbewerbe haben in der Regel ein „Buy In”, eine festgelegt Gebühr, die jeder Spieler zu Beginn des Wettbewerbs für eine bestimmte Anzahl an Chips zahlen muss. Anschließend muss jeder Spieler seine Chipzahl erhöhen, in der Hoffnung, den Finalisten Tisch zu erreichen. Der „Buy In” variiert von Wettbewerb zu Wettbewerb, aber für das Finale bei der World Poker Series beträgt der „Buy In” stolze $10.000. Trotzdem nehmen jedes Jahr Tausende teil und 2006 lag der erste Preis bei 12 Millionen Dollar!

Und der erste Platz ist nicht ausschließlich für Alteingesessene reserviert. 2003 gewann Chris Moneymaker, ein Poker Neuling, den ersten Platz und ein Preisgeld über 7,5 Millionen Dollar.

Durch solche hohen Gewinne wird das Zuschauen der World Series spannend und inspiriert eine neue Generation an Spielern, das Spiel in online Kasinos zu erlernen und ihre Spielfähigkeit zu verbessern. Online zu spielen ist im Prinzip das Gleiche wie an den Tischen und bietet Spielern von überall in der Welt die Möglichkeit, Teil des Geschehens zu werden, auch wenn es in ihrem unmittelbaren Umfeld keine Kasinos gibt. Viele Spieler haben ihre Karriere mit online Spielen begonnen, wo sie ihre statistischen Fähigkeiten und Wetttaktiken verbessern, bevor sie ihr Können in einem Kasino aus Stein und Mörtel testen.