Obwohl die gesamten Details noch ziemlich unklar sind, hat das norwegische Parlament diese Woche offensichtlich für die Einführung eines Gesetzes gestimmt, das dem Verbot von finanziellen Transaktionen im Internet Glücksspielbereich dienen soll. Dieses Gesetzt soll im Großen und Ganzen dem umstrittenen Unlawful Internet Gambling Act (UIGEA) gleichen, das in den USA bereits im Jahr 2006 eingeführt wurde.

Bedenken, die von der FNH – Norwegens Organisation für Dienstleistungen im Finanzsektor – und anderen Finanzinstitutionen geäußert wurden, dass die Durchsetzung eines derartigen Gesetzes grundsätzliche Probleme für den Bankensektor mit sich bringen würde, wurden hierbei ignoriert. Die Mitglieder des Parlaments stimmten dennoch für den Vorschlag, obwohl nach wie vor ein regulierender Entwurf erforderlich ist. Beobachter glauben jedoch, dass es äußerst unwahrscheinlich sei, dass das Gesetz bis Mitte oder Ende 2009 durchkommen wird.

Währenddessen liegt es an der finanzdienstleistenden Industrie, ihrem Zweifeln Nachdruck zu verleihen und in diesem Zusammenhang spezifische und klare Regulierungen zu fordern… damit es nicht so laufen wird, wie es bei dem US-amerikanischen Vorbild der Fall ist.