Einem Bericht des Dow Jones Businessnachrichten Services aus der vergangenen Woche zufolge zieht die französische Regierung nach wie vor die Implikation der Legalisierung von online Glücksspiel unter Einhaltung strikter Kontrollmaßnahmen in Betracht. Dem Bericht nach befasse sich das Büro Premierministers Francois Fillon derzeit mit dem Thema und beziehe sich auf eine Studie, die letzten November in Auftrag gegeben und kürzlich der Regierung eingereicht wurde.

Zur Zeit sind alle Internet basierten Spiele, bei denen es um Geld geht, in Frankreich gesetzwidrig, außer die staatlichen Monopole Francaise des Jeux und pari-mutuel (oder Pool Betting) Pferdewetten PMU. Die Franzosen gerieten unter verstärkten Druck der Europäischen Kommission, die eine Einhaltung des Vertrags der Europäischen Union forderte, wonach ein freier Wettbewerb mit anderen Mitgliedsnationen gewährleistet werden muss.

In der Studie werden Möglichkeiten erschlossen, den derzeit exklusiven französischen Markt zu öffnen: Es sollen Lizenzen für online Wetten auf Sportereignisse ausgestellt werden; Wetten auf Kartenspiele oder eine Lizenzierung aller Spiele werden eingeschlossen, wobei Lizenzen für Lotterien ausgeschlossen werden.

Quellen berichten, dass die Studie scheinbar kein weites Spektrum des Internet Glücksspiels in Frankreich vorsieht. Die Studie spricht sich offen gegen eine Legalisierung von online Spielautomaten aus, da diese im Kontrast zu Frankreichs „Zielen und öffentlichen Interessen“ stünden, die den Schutz von Spielern gegen Spielsucht und die Prävention von Betrug und Geldwäscherei beinhalten.