Jeder Poker Spieler möchte ein Champion werden. Gründe hierfür liegen nicht allein darin, den Titel „Poker Champion“ tragen zu dürfen, einen besseren Platz in der Rangliste einzunehmen oder einen höheren Status gegenüber anderen Spielern zu haben, sondern vielmehr in der Möglichkeit, von nun an gigantischen Summen gewinnen zu können. Poker Champions werden über Nacht zu Millionären und das einfach während sie spielen. Eine absolut geniale Methode, Geld zu machen – könnte man meinen…

Obwohl nur wenige Auserwählte den Weg ganz nach oben schaffen, bietet allein die Mission, Poker Champion zu werden, jedem die Möglichkeit, etwas Neues über Poker Strategien zu lernen. Selbst die so genannten „Poker Champions” wissen nicht wirklich Alles über Poker Tricks – man lernt im Poker nie aus! Auf dem Weg zum besseren Poker Spieler liegt die Schlüsselkompetenz in der Eigenmotivation. Man wird nicht Alles über Poker lernen, wenn die Motivation dazu fehlt; die Tricks, die Strategien, die Fähigkeiten, die Einsätze und die „Calls” – all das gehört zu einer in sich geschlossenen Welt. Ein Spieler, der nicht die entsprechende Motivation zeigt, wird die ersten Rückschläge auf dem langen Weg zum Champion nicht verkraften können.

Für Poker Champions ist Spielfähigkeit ein Muss! Man muss einfach wissen, wie man setzt, mitgeht und bis zum Schluss die richtigen Karten spielt.

Unter den Poker Turnieren gehört die WSOP (World Series of Poker) heutzutage zu den größten Poker Ereignissen der Welt. Der heiß ersehnte Titel „World Champion” gehört unweigerlich zu den essentiellen Lebenszielen eines Poker Spielers. Chris Moneymaker hat dieses Ziel erreicht und ist vielleicht sogar der bekannteste unter den WSOP Poker Champions der letzten Jahre. Über kaum einen anderen wurde in der Presse so viel berichtet, wie über diesen Spieler.

Neben einen höchst interessanten Nachnamen hat Chris Moneymaker eine einzigartige Erfolgsstory zu bieten. 2003 gewann Moneymaker erstmalig die World Series. Seine Geschichte beginnt jedoch eigentlich mit dem grandiosen Sieg bei PokerStars, wo er 2.500.000 Dollar mit nach Hause nahm, aber lediglich 40 Dollar investiert hatte. Chris spendete dieses Geld der Krebsforschung, wodurch selbstverständlich sein Ansehen ins Unermessliche stieg. Chris Moneymaker machte weiter und gewann erneut 2,5 Millionen Dollar bei einer Veranstaltung der WSOP, die auch im Fernsehen übertragen wurde.

Chris war Buchhalter, bevor er im Poker groß wurde. Er spielte in immer größeren Turnieren, wurde dabei zunehmend erfolgreicher und schaffte es sogar bis in die Poker „Hall of Fame”. Ebenfalls erreichte er den zweitenPlatz in der World Poker Tour.

Viele Leute behaupten, Chris Moneymakers großer Sieg hätte etwas mit seinem speziellen Kartenglück zu tun. Wie dem auch sei – neben der Tatsache, dass Chris Money Maker in der Tat ein sehr glücklicher Mann sein muss, kann ihm niemand seine Fähigkeiten im Poker absprechen. Er war bereits drei Jahre vor seinem Durchbruch ein ernst zu nehmender Poker Spieler. Sein Leben beweist zumindest, dass Glück allein nicht reicht, um Champion zu werden, sondern dass es auch Hingabe, harte Arbeit und nicht zuletzt Charakter erfordert.