Ganze 7,3 Millionen britische Pfund gewann Pokerprofi Phil Ivey in England im Crockfords Casino. Doch nun weigert sich das Casino den Gewinn des Pokerstars auszuzahlen. Angeblich habe er während dem Spiel betrogen. Ivey hingegen dementiert die Vorwürfe und legt noch einen oben drauf.

An den Puncto Banco-Tischen den Casinos schaffte es Ivey, durch Spielerisches Geschick rund 7,3 Millionen Pfund zu gewinnen. Als das Casino den Gewinn des Spielers nicht auszahlen will, verklagt er das Casino und weist in seinen Aussagen auf die Fehler des Casinos hin, die letzten Endes auch dazu geführt haben sollen, dass er gewann.

Vor Gericht gibt Ivey zu, Die Karten gelesen zu haben, jedoch hierbei taktisch und nicht betrügerisch gehandelt zu haben. Angeblich habe sich der Pokerspieler lediglich einen Mathematischen Vorteil verschaffen wollen, indem er gezielt nach fehlerhaften Karten gesucht hat. Für die Fehlerhaften Karten macht der Spieler nun das Casino verantwortlich, da es in der Verantwortung des Casinos liegt, seine Karten gründlich zu untersuchen. Auch sei den Betreibern sowieso bekannt gewesen, dass eben solche Fehler oftmals von den Spielern ausgenutzt werden. Zudem kommt, dass das Casino zur besagten Zeit Iveys Antrag auf Erhöhung seines Einsatzes auf die maximale Summe von £150.000 bewilligte.

Mittlerweile soll das Casino einen Betrag an Ivey zurück gezahlt haben, doch alles auf sich sitzen lassen, wollen die Betreiber des Casinos nicht, denn es werden bereits private Ermittlungen durchgeführt, um Klarheit zu schaffen. Bis heute, gab es wohl kaum solche einen Fall in der Glücksspielbranche. Wir können uns also auf weitere Unstimmigkeiten im Fall Ivey vs. Crockfords einstellen.