KölnWie wir bereits Anfang des Jahres berichtet haben, hat die Domstadt Köln die fünfte Casinolizenz für NRW erhalten. Doch während NRW aufrüstet, muss Mecklenburg Vorpommern abrüsten.
Neben Achen, Bad Oeynhausen, Dortmund und Duisburg, dürfen sich nun auch die Kölner künftig über eine Spielbank in ihrer Stadt freuen.
Voller positiver Erwartungen starteten die Kölner die Suche nach dem perfektem Standort für ihr Casino. Doch die Suche ist noch nicht beendet. Der ideale Standort hat seine Anforderungen und die zu erfüllen, fällt der Westdeutschen Spielbank GmbH & Co. KG sichtlich schwer. Die passende Immobilie muss laut den Beteiligten mindestens 6.000 Quadratmeter Fläche besitzen, die Vorraussetzungen der Technik und Sicherheit erfüllen, wie auch hohe Räumlichkeiten bieten können.

Auch das Amt für Wirtschaftsförderung unterstützt die suche tatkräftig, da man hier jährlich mit Einnahmen in Höhe von 5 Millionen Euro rechnet. Mögliche Standorte hat das Amt schon zur Vorprüfung unterzogen, doch auch hier scheint es noch keine endgültigen Resultate zu geben.

Doch nicht alle Spielbankgesellschaften dürfen sich so freuen, wie die Kölner. Der 5. August bedeutete für 2 der lizensierten Casinos in Mecklenburg Vorpommern- Bye Bye Roulette. Die Casinos in Schwerin und Warnemünde öffneten am Montag zum letzten mal ihre Pforten, denn die Umsätze der Casino sind seit geraumer Zeit nicht rentabel, so entschied man sich für die Schließung der Casinos. Unter anderem macht man hierfür aber auch die hohen Spielbankabgaben verantwortlich. Nun ist auch nicht klar, ob die weiteren Spielbanken in Heringsdorf, Binz und Stralsund ihre Konzessionen verlängern wollen.