BayernBVBCLFinalAller guten Dinge sind drei: Im Finale in Wembley gewann Bayern, in einem attraktiven Fußballspiel, gegen kämpfende Dortmunder. Ganz Europa feiert den deutschen Fußball und war angetan, von dem Auftritt der beiden Finalisten.

Das Spiel startete gleich furios, mit einer besseren Dortmunder Mannschaft. Mit einer hohen Laufleistung, erarbeitete man sich früh, gegen unorganisierte Bayern, viele gute Möglichkeiten. Blaszczykowski (10.), Lewandowski (13.), Reus (19.) und Bender (22.) konnten aber den guten Neuer nicht überwinden.

Erst in der 26. Minute kam Bayern ins Spiel und legte das langsame und kombinationsarme auftreten ab. Mandzukics Kopfball lenkte Weidenfeller an die Latte (27.). Auch im Eins-gegen-Eins gegen Robben, blieb Weidenfeller vorerst Sieger (30.). Nach zehn Minuten legte auch Dortmund wieder einen Zahn zu und antwortete prompt mit einer Lewandowski-Großchance (35). Nun begann der Schlagabtausch und das Spiel wurde zunehmend schneller. Robben konnte jedoch die Fehler der Dortmunder Abwehr nicht ausnutzen und vergab zwei Großchancen, knapp vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel, hatte das Spiel etwas von seiner Schnelligkeit verloren. Ganz plötzlich lag dann aber doch Bayern vorn: Ribery auf Robben. Robben gekonnt auf Mandzukics, welcher nur noch einschieben musste (60.). Doch nur 8 Minuten später, sorgte ein leichtsinniges Foul von Dante an Reus für einen Elfmeter, welchen Gündogan sicher verwandelte (68.).

Danach hatten die Bayern weitere gute Torchancen. Nur knapp konnte Weidenfeller in der (72.) vor der Linie retten. Doch dann, in der 89 Minute, dribbelte sich Robben, nach Pass von Ribery, gekonnt an Hummels vorbei und verlagerte Weidenfeller zum 2:1. Der K.O. für Dortmund. 5 Minuten später war Bayern die neue Fußball-Hauptstadt Europas.

Das Spiel in Zahlen: Bayern hatte 17 Torschüsse, Dortmund 12. Von Dortmunds 326 gespielten Pässen, kamen 237 an (73%). Bei Bayern waren es 400 von 514 (78%). Bayern hatte 61% Ballbesitz. Auch in Zweikämpfen waren die Münchner dominanter und gewannen  56% der Zweikämpfe.

Randnotiz: Nach dem Abpfiff verplauderte sich Heynckes und deutete an, dass Lewandowski wohl schon dieses Jahr zu Bayern wechselt.