Die von right2bet.net gedrehten Viral Videos, die die Ungerechtigkeit der derzeit bestehenden Wettbeschränkungen in Europa zeigen sollen, sollen nun daran gehindert werden, auf Webseiten innerhalb Europas zu werben.  Dies berichtete die Kampagne in dieser Woche. Die Seite right2bet ist übrigens als Sieger aus den Konsumentenwahlen hervorgegangen.

Die Serie der Parodie Videos zeigt den „Renegade Ref“, d.h. den abtrünnigen Schiedsrichter, wie er auf der Straße verlieren lässt, indem er willkürliche Regeln auf ahnungslose Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs anwendet. Seine getreue Pfeife stets in der Nähe seiner Lippen, zeigt er jedem x-beliebigen ahnungslosen Opfer, wer laut seinen unfassbaren Regeln ein Foul verursacht hat.

Right2bet ruft alle EU Mitgliedsstaaten dazu auf, die staatlichen Glücksspielmonopole und den kommerziellen Protektionismus zu beenden und seinen Bürgern endlich auch die Freiheit, bei jedem lizenzierten Europäischen Wettunternehmen zu Wetten, zuzugestehen, die die Bürger Großbritanniens schon lange haben. Die Kampagne fordert Konsumenten und Spieler auf, die Aktion durch ihre Unterschriften auf einer Petition zu unterstützen. Die Petition findet man unter www.right2bet.net

Die besagten Gesetze, die Leute in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Schweden, Finnland und den Niederlanden von der freien Wahl ihrer Wettanbieter abhalten, sollen nun auch einige Webseiten und Bloggern  aus jenen Ländern dazu bringen, die informativen und ebenfalls sehr amüsanten Videos von ihren Seiten zu entfernen.

Michael Robb, der Sprecher von right2bet, sagte: „Die Lächerlichkeit der europäischen Wettgesetze wurde niemals treffender dargestellt. Die ‘Renegade Ref’ Videos bringen Leute dazu, unsere Verbraucher Kampagne zu unterstützen und für die Freiheit zu wählen einzutreten. Aber weil die Kampagne im Gegensatz zu anderen Freizeitindustrien mit Seiten der Wettindustrie verbunden ist, wurde uns gesagt, dass viele Webseiten Angst haben, dass sie dieses Material nicht zeigen dürfen.“

„Es ist absurd – sie dürfen sie zeigen, wenn wir sie nicht dafür bezahlen, aber nur dann nicht, wenn für sie kommerziell geworben wird. Die bestätigt erneut unseren Punkt, dass diese überholten Gesetze die Freiheit der Menschen beschneiden, nicht nur die Freiheit zu wetten, sondern auch die der freien Meinungsäußerung. Dies widerspricht grundsätzlich dem, wofür sich die Europäische Union einsetzen sollte.“

Die Videos dürfen in jenen Ländern gezeigt werden, in denen auch für Glücksspiel geworben werden darf, wie beispielsweise in Großbritannien.

Schaut Euch die Videos, die in Europa verboten werden sollen, an.

The Renegade Ref #1
http://www.youtube.com/watch?v=0oHxLmIkAp8

The Renegade Ref #19
http://www.youtube.com/watch?v=2-ySzXPW4ZY

The Renegade Ref #28
http://www.youtube.com/watch?v=y5GsGeq7k6o

The Renegade Ref #37
http://www.youtube.com/watch?v=LmMxO0ItTtY

The Renegade Ref #98
http://www.youtube.com/watch?v=JJLFN2Zy6FU

Right2bet beabsichtigt, für seine online Petition eine Million Unterschriften zu sammeln. Mit diesen Unterschriften will die Kampagne die Europäische Kommission davon überzeugen, dass staatliche Wettmonopole illegal und unfair sind und außerdem die freie Wahl der Konsumenten beschneiden.

Wettunternehmen innerhalb der Europäischen Union dürfen derzeit ihre Geschäfte nicht in andere Europäische Staaten ausweiten. Hierzu zählen Deutschland, Frankreich, Finnland, Schweden und die Niederlande. Die Auflagen dieser Länder ist auf Regulierungen zurückzuführen, die ihre Bürger dazu zwingen, den einen oder einen der beiden Wettanbieter zu nutzen, der oder die innerhalb der jeweiligen Landesgrenzen ansässig ist. Diese Vorgehensweise widerspricht jedoch den EU Prinzipien des freien Handels zwischen EU Mitgliedsstaaten.